Kooperationsplattform Lateinamerika Nord
Projektdetails
- Projektnummer:2012.2277.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2C00 Lateinamerika, Karibik
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Amerika NA, Costa Rica, Guatemala, Honduras, Mexiko, Nicaragua, El Salvador
Zusammenfassung
- Ziele:
Umwelt- und klimaverträgliche Technologien werden in Mexiko und Zentralamerika vermehrt eingesetzt und tragen zur Umgestaltung in grüne Ökonomien bei
- Auftraggeber:
BMZ
- Projektpartner:
México: CCC, Zentralamerika: FECAICA
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:3 915 000 Euro
Kombifinanzierung
nicht verfügbar
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
2015.2060.0
Kooperationsplattform Lateinamerika Nord II
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 28.06.2012 - 30.04.2018 - Aktuelles Projekt:01.11.2012 - 08.09.2016
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Handelsentwicklung
Hauptziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
25010 Geschäftspolitik und -verwaltung
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Schlüsselakteure der Wirtschaft in Mexiko und Zentralamerika haben Klima- und Umwelttechnologien als neue potenzielle Geschäftsfelder erkannt. Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Abwasseraufbereitung, Abfallwirtschaft und Effizienz im Umgang mit Ressourcen spielen zum Beispiel in der Leichtindustrie, in der Agrarindustrie und auch bei Dienstleistungen (beispielsweise im Tourismus) eine entscheidende Rolle und bieten großes Wachstumspotenzial. Gleichzeitig erkennen die Regierungen dieser Länder den Privatsektor und seine Gremien als wichtige Entwicklungsmotoren für die Herausforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes an.
Bisher sind Klima- und Umwelttechnologien in der Region jedoch nicht entsprechend verbreitet. Es besteht ein Mangel an professionellen Beratern und Projektentwicklern, und die nationalen Instanzen für Wirtschaftsförderung in der Region kennen sich mit Umwelt- und Klimatechnik wenig aus. Der Zugang zu den europäischen Märkten bleibt aufgrund fehlender Kompetenzen verschlossen. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in den erwähnten Bereichen (green skills), die vom derzeitigen Aus- und Weiterbildungsangebot kaum bedient werden kann.
Ziel
Die verbesserten Bedingungen für Technologiekooperationen in den zentralamerikanischen Ländern und in Mexiko tragen zu einer nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung sowie zum Umwelt- und Klimaschutz bei.
Vorgehensweise
Das Programm „Kooperationsplattform Lateinamerika Nord" (COPLAN) bildet, berät und stärkt eine Plattform zur Zusammenarbeit zwischen Institutionen des deutschen, mexikanischen und zentralamerikanischen Privatsektors, Organisationen für Wirtschaftsförderung sowie Aus- und Weiterbildungsinstitutionen. Dabei sollen die Verbreitung von und der Zugang zu Umwelt- und Klimatechnologien auf internationalen Märkten unterstützt und nachhaltige Kompetenzen in den Ländern der Region aufgebaut werden.
Um den Zugang zu Umwelt- und Klimatechnologien internationaler Märkte zu verbessern, unterstützt COPLAN Wirtschaftsverbände und Institutionen, die die Außenwirtschaft und Investitionen fördern. Außerdem fördert das Programm Pilotmaßnahmen zur Einführung von Umwelttechnologien, organisiert Dialoge zwischen Unternehmen und Akteuren in den Zielländern sowie Besuche und Delegationsreisen nach Deutschland zur Veranschaulichung guter Praktiken und spezifischer technologischer Lösungen vor Ort.
Besonderer Wert wird auf die Verbesserung der Beschäftigungssituation in der Region gelegt, das heißt auf den Erhalt bestehender Arbeitsplätze und die Schaffung neuer „green jobs". Das Programm leistet einen Beitrag zur verstärkten Zusammenarbeit in der Region und damit zur Schaffung eines Binnenmarktes, der insbesondere die kleinen Länder für Investitionen und die Ansiedlung von Unternehmen attraktiver macht.
Neben der Förderung des Transfers grüner Technologien ist die Qualifizierung von Fachpersonal ein entscheidender Faktor. Weil in den meisten Ländern der Region der Privatsektor bei der Aufstellung von Rahmenbedingungen für das Ausbildungssystem sowie bei der Verbindung von Theorie und Praxis nur unzureichend einbezogen wird, berät COPLAN Aus- und Weiterbildungsinstitutionen mit dem Ziel, die Lehrpläne den neuen Herausforderungen anzupassen. Des Weiteren fördert COPLAN die Qualifizierung von Ausbildern.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Key economic players in Mexico and Central America have recognised environmental and climate technologies as potential new business areas. Renewable energy resources, energy efficiency, wastewater treatment, waste management and the efficient use of resources not only play a decisive role in such areas as light industry, agribusiness and the service sector (tourism, for example), but also offer major growth potential. At the same time, the governments of these countries recognise the private sector and its official bodies as important drivers of development for meeting the challenges of environmental and climate protection.
So far, however, the dissemination of expertise in environmental and climate technologies has not reflected this. There is a lack of professional consultants and project developers, and the national economic development agencies in the region have little knowledge of environmental and climate technologies. Due to this limited expertise, access to the European markets is difficult. At the same time, the demand for qualified technical personnel in the aforementioned areas (green skills) is expanding but can scarcely be met by the training and education currently on offer.
Objective
Improved conditions for technological cooperation in the countries of Central America and Mexico are contributing to sustainable economic development and to environmental and climate protection.
Approach
The Cooperation Platform for Northern Latin America (COPLAN) programme provides advice and guidance and has created and strengthened a cooperation platform that includes German, Mexican and Central American private-sector institutions, investment promotion agencies, and training and educational institutions. The purpose is to help disseminate and provide access to environmental and climate technologies available on international markets and to establish sustainable performance capacities in the countries of the region.
In order to enhance access to the environmental and climate technologies available on the international markets, COPLAN assists business associations and foreign trade and investment promotion institutions in their efforts to promote foreign trade and investment. In addition, COPLAN supports pilot projects serving to introduce environmental technologies, facilitates dialogue between companies and actors in the target countries, and organises visits and trips of delegations to Germany to enable first-hand observation of good practices and specific technological solutions.
Special importance is attached to improving the employment situation within the region, not only by preserving existing jobs, but also by creating new ‘green jobs’. The programme contributes to closer cooperation within the region and, hence, to creating a regional market that makes smaller countries more attractive for investment and as locations for establishing businesses.
Along with the promotion of green technology transfer, the training of qualified employees is also seen as decisively important. Since, in most countries of the region, the private sector is not sufficiently involved in creating structures for the training system or facilitating theory-to-practice link is inadequate, COPLAN advises training and educational institutions on adapting their curricula to the new challenges. In addition, COPLAN promotes the training of trainers.