Unterstützung des Südafrikanischen Regierungssystems
Programm zur Stärkung von lokaler Regierungsführung und zur Reform des öffentlichen Sektors
Projektdetails
- Projektnummer:2012.2238.9
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Südafrika
Zusammenfassung
- Ziele:
Staatliche Einrichtungen haben ihre institutionellen und administrativen Fähigkeiten so verbessert, dass sie effektive und bürgerfreundliche Dienstleistungen erbringen.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Department of Planning, Monitoring and Evaluation
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:21 347 033 Euro
Kombifinanzierung
US Agency for International Development: 105 647Euro
Vorgänger-Projekt
2008.2086.0
Programm zur Reform des öffentlichen Dienstes
Nachfolger-Projekt
2016.2178.8
Programm zur Unterstützung der Regierungsführung - GSP II
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 11.02.2005 - 08.04.2022 - Aktuelles Projekt:01.01.2013 - 31.03.2018
Sonstige Beteiligte
- Arge GFA-DNA
- Arge Particip / Ernst & Young
- Particip GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
15110 Politik und Verwaltung in Bezug auf den öffentlichen Sektor
Evaluierung
- Su&dafrika: Programm zur Stärkung von lokaler Regierungsfu&hrung und zur Reform des öffentlichen Sektors in Su&dafrika (Governance Support Programme - GSP). Projektevaluierung: Kurzbericht
- South Africa: Programme for Strengthening Local Governance and for Reforming the Public Sector in South (Governance Support Programme - GSP). Project evaluation: Summary report
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Gute Regierungsführung sowie eine leistungsfähige und transparente öffentliche Verwaltung sind Voraussetzungen für nachhaltige Entwicklung und Armutsreduzierung. Das Fehlen flächendeckender Basisdienstleistungen führt in Südafrika immer wieder zu Unruhen. Der Nationale Entwicklungsplan 2030 der südafrikanischen Regierung analysiert die Herausforderungen, vor denen das Land steht. Ein kompetenter Staat, der öffentliche Dienstleistungen bürgerorientiert und effektiv erbringt, wird darin als wichtiges Instrument genannt, um Armut zu reduzieren und soziale Ungleichheit abzubauen.
Ziel
Öffentliche Institutionen haben im Zusammenwirken mit Privatsektor und Zivilgesellschaft ihre Dienstleistungserbringung verbessert.
Vorgehensweise
Das Programm unterstützt die südafrikanische Regierung durch Fach-, Politik- und Prozessberatung dabei, systemische Defizite in der Bereitstellung öffentlicher Dienstleistungen zu beheben. Dies umfasst soziale Infrastruktur und Grundleistungen ebenso wie Verwaltungsdienste. Funktionsfähige Strukturen und Verfahren sowie entsprechende Fach- und Managementkompetenzen werden entwickelt und die Kooperation und Koordination zwischen den Partnern auf nationaler, Provinz- und lokaler Ebene wird verbessert.
Das Programm kooperiert dazu mit staatlichen, nichtstaatlichen und privaten Akteuren auf allen Regierungsebenen, vor allem in den Provinzen Mpumalanga und Eastern Cape. Der Privatsektor in Südafrika wird für Themen wie Korruptionsbekämpfung, lokale Wirtschaftsentwicklung, Steuerwesen, Qualifizierung des öffentlichen Dienstes und Erbringung öffentlicher Dienstleistungen immer wichtiger. Das Programm fördert deshalb entsprechende Partnerschaften. Nationale und internationale Fachveranstaltungen, Studienaufenthalte und Wissensmanagement ergänzen den Aufbau benötigter Kompetenzen, Ressourcen und Leistungsfähigkeit.
Wirkungen
Ein nationales Modell zur Messung der Leistungsfähigkeit der öffentlichen Verwaltung und ein regierungsweites Monitoringsystem wurden entwickelt und werden jetzt implementiert. Die Entwicklung einer Stadtpolitik wurde angestoßen und führte zur Veröffentlichung eines Diskussionsdokumentes. Antikorruptions-Toolkits und Verwaltungsverfahrensgesetze wurden beispielhaft entwickelt und werden nun ausgebaut, um breitenwirksam zu sein. Zusätzlich wurde ein Instrument zur flächendeckenden Umsetzung des Gesetzes zum rechtstaatlichen Verwaltungshandeln entwickelt, das in allen Provinzen Südafrikas eingeführt wurde.
Solides und transparentes Finanzmanagement stärkt das Vertrauen der Bürger in staatliches Handeln. Durch strategische Partnerschaften mit dem Privatsektor und der Zivilgesellschaft wurden brachliegende Ressourcen mobilisiert, die sich positiv auf die Erbringung staatlicher Dienstleistungen, die lokale Regierungsführung und auf das kommunale System als Basis des südafrikanischen Staatsaufbaus auswirken.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Good governance and an efficient and transparent public administration are prerequisites for sustainable development and poverty reduction. The lack of basic services throughout the country has repeatedly led to unrest in South Africa. In the National Development Plan 2030, the South African Government has analysed the challenges facing the country. This document points to an effective state capable of providing citizen-centred public services as the most important instrument for reducing both poverty and social inequality.
Objective
Working together with the private sector and civil society, public institutions have improved their service delivery.
Approach
The programme provides technical, policy and process advice to support the South African Government in redressing the systemic weaknesses in public service provision. Such weaknesses relate to the social infrastructure and basic social services, as well as administrative services. Functioning structures and processes are being developed, together with the relevant technical and management skills, and improvements are being made to the cooperation between, and coordination of partner organisations at national, provincial and local levels.
The programme is working with governmental, non-governmental and private actors at all levels, most notably in the provinces of Mpumalanga and Eastern Cape. It also fosters partnerships with the private sector in South Africa, since this is becoming increasingly important, especially in areas such as fighting corruption, local economic development, taxation, public service training and the provision of public services. Meetings of national and international experts, study visits and knowledge management complete the package of measures designed to develop skills, resources and capacity.
Results achieved so far
A national model for measuring the efficiency of the public administration and a government-wide monitoring system have been developed and are now being implemented. Efforts have begun to develop an urban policy, which, in turn, has led to the publication of a discussion paper. Anti-corruption toolkits and legislation on administrative procedures have been developed on a model basis and are now being expanded so as to broaden their impact. In addition, an instrument has been devised for the universal application of the law which ensures administrative processes adhere to the rule of law; this instrument has been introduced in all provinces.
Solid and transparent financial management is strengthening the level of trust and confidence that citizens have in government actions. Thanks to strategic partnerships with the private sector and civil society, untapped resources have been mobilised. These are having a positive impact on both local governance and the municipal system as a basis for the structure of the South African state.