Programm Förderung sozial ausgewogener Wirtschaftsentwicklung
Projektdetails
- Projektnummer:2012.2201.7
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 2A00 Asien I
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Nepal
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Fähigkeiten ausgewählter Akteure des öffentlichen, privaten und kooperativen Sektors, ihre Rolle zur Förderung sozial ausgewogener Wirtschaftsentwicklung zu erfüllen, sind gestärkt.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministry of Industry
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:5 054 948 Euro
Kombifinanzierung
United Nations Office for Project Services (UNOPS): 235 686Euro
Vorgänger-Projekt
2008.2024.1
Programm Förderung sozial ausgewogener Wirtschaftsentwicklung
Nachfolger-Projekt
2014.2135.3
Förderung sozial ausgewogener Wrtschaftsentwicklung
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 09.07.2008 - 15.03.2021 - Aktuelles Projekt:01.01.2014 - 15.03.2021
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitehttp://www.includenepal.org/
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Hauptziel
- Demokratische und inklusive Regierungsführung
Signifikantes Nebenziel
- Handelsentwicklung
Hauptziel
CRS-Schlüssel
25010 Geschäftspolitik und -verwaltung
Evaluierung
- Nepal: Förderung sozial ausgewogener Wirtschaftsentwicklung (INCLUDE). Projektevaluierung: Kurzbericht
- Nepal: Inclusive Development of the Economy Programme (INCLUDE). Project evaluation: Summary report
- Inlcusive Development of the Economy Programme. Project evaluation report
- Nepal: Inclusive Development of the Economy Programme. Management annex to project evaluation report (for internal use)
Projektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Seit dem Ende des Bürgerkriegs 2006 befindet sich Nepal in einem Umbruchprozess. Die wirtschaftliche Entwicklung des Landes leidet unter der politischen Instabilität und weist viele strukturelle Defizite auf. Arbeit zu finden ist insbesondere für die aus sozialen oder wirtschaftlichen Gründen benachteiligten Bevölkerungsgruppen in ländlichen Regionen des Landes schwer.
Die zuständigen öffentlichen und privaten Institutionen und Genossenschaften nehmen ihre Rollen zur Förderung einer sozial ausgewogenen Wirtschaftsentwicklung bisher nicht ausreichend wahr. Es fehlen eingespielte Mechanismen zur Koordination der Zusammenarbeit sowie innovative, wirtschaftsfördernde Ansätze und Trainingsressourcen.
Ziel
Ausgewählte Akteure des öffentlichen, privaten und genossenschaftlichen Sektors nehmen zunehmend ihre Rollen zur Förderung sozial ausgewogener Wirtschaftsentwicklung wahr.
Vorgehensweise
Das Vorhaben unterstützt das nepalesische Industrieministerium bei der Förderung sozial ausgewogenen Wirtschaftswachstums in Banke, Dang, Kailali, Pyuthan und Surkhet, fünf Distrikte im mittleren und fernen Westen Nepals. Das Vorhaben bestärkt die Partnerinstitutionen darin, den öffentlich-privaten Dialog zu verbessern. Es fördert die wirtschaftliche Teilhabe der Zielgruppen durch die Unterstützung ausgewählter Wertschöpfungsketten, wie Honig, medizinisch aromatische Pflanzen und Milchprodukte.
Erfolgreiche lokale Ansätze sollen darüber hinaus auf die nationale Ebene übertragen, innovative Ansätze für eine verbesserte Zusammenarbeit der Partner entwickelt und ein sozial verantwortliches Unternehmertum gefördert werden. Die institutionelle Leistungsfähigkeit ausgewählter Partner soll ausgebaut, Dienstleistungen der öffentlichen Institutionen sollen entwickelt werden. So soll zu einem inklusiven Beschäftigungswachstum beitragen werden.
Zielgruppen sind arme und besonders arme Einwohner Nepals, die wirtschaftlich aktiv sind oder das entsprechende Potenzial haben. Im Mittelpunkt stehen Frauen, benachteiligte Kasten und ethnische/religiöse Gruppen, vom Bürgerkrieg betroffene Menschen sowie Menschen mit Behinderung.
Das Industrieministerium ist der politische Partner des Vorhabens. Durchführungsorganisationen sind das Zentrum für kleine und traditionelle Betriebe, der Entwicklungsrat für kleine und traditionelle Betriebe des Industrieministeriums sowie die Abteilung für Genossenschaften des Ministeriums für Genossenschaften und Armutsminderung. Darüber hinaus sind Organisationen des Privatsektors, Genossenschaften sowie ausgewählte Unternehmen in die Umsetzung des Vorhabens einbezogen.
Wirkung – Was bisher erreicht wurde
In den Distrikten konnten die lokalen Strukturen sowie die Ressourcen der Industrie- und Handelskammern und ihre Dienstleistungen für die Bevölkerung verbessert werden. Ein Meilenstein ist die Einrichtung von Informations- und Servicezentren zur Unternehmensgründung und -förderung in acht ausgewählten Kammern. Mit ihrer Unterstützung haben bis November 2013 über 1.500 Nepalesen ein eigenes Unternehmen gegründet oder bestehende Unternehmen ausgebaut.
Durch die Unterstützung der Wertschöpfungsketten konnten zwischen 2012 und 2013 über 3.500 Produzenten erreicht werden. Von diesen sind 70 Prozent benachteiligten Gruppen zuzuordnen, und mit 55 Prozent stellen Frauen über die Hälfte der durch das Vorhaben geförderten Personen.
Die Ergebnisse einer erstmals durchgeführten Geschäftsklimastudie bereicherten den öffentlich-privaten Dialog in den Zieldistrikten und fanden Eingang in die jeweiligen Entwicklungspläne.
Projektbeschreibung (EN)
Context
Nepal has been in a process of transition since the end of its civil war in 2006. Economic development in the country is hindered by political instability, and many structural deficits are apparent. It is especially difficult for socially or economically disadvantaged segments of the population in rural areas to find work.
Until now, the responsible public and private institutions and cooperatives have not played a sufficient role in promoting inclusive development of the economy. Established mechanisms to coordinate cooperative efforts, as well as innovative approaches to economic development and resources for training, are lacking.
Objective
Selected actors within the public, private and cooperative sectors play an increasing role in promoting inclusive development of the economy.
Approach
The project supports the Nepalese Ministry of Industry in promoting inclusive development of the economy in Banke, Dang, Kailali, Pyuthan and Surkhet, five districts in central and far-western Nepal. The project strengthens partner institutions by improving the public–private dialogue. It promotes the economic inclusion of target groups through support for selected value chains such as honey, medicinal aromatic plants and dairy products.
The project additionally aims to transfer successful local practices to the national level, develop innovative approaches to improved cooperation among partners, and promote socially responsible entrepreneurship. The institutional capacity of selected partners is to be expanded and services of public institutions developed. These aspects of the project are intended to promote inclusive growth and employment.
Target groups include the poor and very poor populations of Nepal who are economically active or have the relevant potential. The focus is on women, disadvantaged castes and ethnic/religious groups, people affected by the civil war, as well as people with disabilities.
The Ministry of Industry is the lead executing agency of the project. Implementing organisations include the Department for Small and Cottage Industries, the Cottage and Small Industry Development Board, as well as the Department of Cooperatives of the Ministry of Cooperatives and Poverty Alleviation. Additionally, organisations from the private sector, cooperatives and selected companies are involved in implementing the project.
Results achieved so far
Local structures, as well as the resources and public services of the chambers of industry and commerce at the district level, have been improved. A particular milestone was the establishment of information and service centres for business start-ups and business promotion at eight selected chambers. With support from these centres, more than 1,500 Nepalese citizens had set up or expanded their own companies by November 2013.
Between 2012 and 2013, more than 3,500 producers were reached with support from the value chains. 70% of these producers were from disadvantaged groups, and 55% of those receiving support from the project have been women.
The findings of the first business climate study to be conducted enhanced public–private dialogue in the target districts and were incorporated into development plans.