Förderung der Wettbewerbsfähigkeit im ländlichen Raum
Projektdetails
- Projektnummer:2012.2061.5
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: 3700 Westbalkan, Zentralasien, Osteuropa
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Albanien
Zusammenfassung
- Ziele:
Die Wirtschaftlichkeit der ländlichen Betriebe in benachteiligten Regionen Albaniens ist verbessert.
- Auftraggeber:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung
- Projektpartner:
Ministerium für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:12 417 246 Euro
Kombifinanzierung
Danish International Development Agency (DANIDA): 9 917 246Euro
Vorgänger-Projekt
nicht verfügbar
Nachfolger-Projekt
- nicht verfügbar
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 04.06.2014 - 18.02.2019 - Aktuelles Projekt:04.06.2014 - 18.02.2019
Sonstige Beteiligte
- nicht verfügbar
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Biodiversitätskonvention
Signifikantes Nebenziel
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Anpassung an den Klimawandel
Signifikantes Nebenziel
CRS-Schlüssel
43040 Ländliche Entwicklung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Zu den beständigen Problemen in den Bergregionen Albaniens gehören Arbeitslosigkeit, niedrige Einkommen und große Armut. Für die Bauern ist Zugang zu den Märkten schwierig, während sie gleichzeitig mit einem harten Wettbewerb und stetig wachsender Nachfrage nach Qualität konfrontiert sind. Als Reaktion auf diese Probleme hat das Ministerium für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Wasserwirtschaft eine Intersektorale Strategie für die Landwirtschaft und ländliche Entwicklung verabschiedet (ISARD), mit der nachhaltiges und inklusives Wachstum gefördert werden soll. Erreicht werden soll dies durch die Schaffung der Rahmenbedingungen für einen effizienten, innovativen und tragfähigen Agrar- und Nahrungsmittelsektor, der die Anforderungen des EU-Marktes erfüllt, Ressourcen nachhaltig nutzt und Existenzgrundlagen, Beschäftigung und soziale Inklusion in den ländlichen Regionen fördert.
Ziel
Die Ziele der Intersektoralen Strategie (ISARD 2014–2020) wurden erreicht, die Rentabilität der ländlichen Wirtschaft in benachteiligten Bergregionen wurde verbessert.
Vorgehensweise
Die deutsche und die dänische Regierung unterstützen gemeinsam die albanische Regierung bei der Umsetzung der ISARD. Das dänische Außenministerium übernimmt die Kofinanzierung des Projekts im Rahmen ihres Nachbarschaftsprogramms.
Das Vorhaben umfasst die Entwicklung von Wertschöpfungsketten in sechs Bergregionen: Shkodër, Kukës, Dibër, Korçë, Berat und Elbasan. Es konzentriert sich auf die vier wichtigsten Wertschöpfungsketten in diesen Regionen, das heißt kleine Nutztiere, Obstbäume und Nüsse, Arznei- und Aromapflanzen sowie Agrartourismus. Der Wertschöpfungskettenansatz wird mit der Förderung der lokalen und regionalen Wirtschaftsentwicklung kombiniert. Die Aktivitäten lassen sich in vier miteinander zusammenhängende Bereiche einteilen:
Fazilität zur Investitionsbeihilfe. Das Vorhaben wird Zuschüsse in einer Gesamthöhe von 7 Millionen Euro auszahlen. Dadurch soll die Position der Akteure der Wertschöpfungsketten gestärkt werden, indem man ihnen hilft, Effizienz und Qualität ihrer Produktion und Dienstleistungen zu verbessern. Vor allem die Partizipation von Bäuerinnen und Unternehmerinnen sowie von jungen Bauern und Unternehmern soll gefördert werden. Die Investitionen helfen zudem, Beziehungen zum Finanzsektor aufzubauen.
Diversifizierung der ökonomischen Aktivitäten. Das Vorhaben fördert sowohl landwirtschaftliche als auch nichtlandwirtschaftliche Diversifizierung als Antwort auf den Bedarf des Marktes. Hierfür werden Qualitätsverbesserungsprogramme durchgeführt, um die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Wertschöpfungsketten zu steigern, sowie neue und verbesserte Technologien eingeführt, um Neuerungen im Produktspektrum einzuführen und schon existierende Produkte zu verbessern.
Beziehungen entlang der Wertschöpfungsketten. Das Vorhaben fördert engere Verbindungen zwischen den verschiedenen Akteuren der Wertschöpfungsketten, indem Kleinbauern und Unternehmer gestärkt und ihre Verhandlungsmacht gegenüber den größeren Akteuren gestärkt werden. Es fördert zudem die Schaffung informeller Geschäftsnetzwerke sowie formeller Verbände.
Dialog zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor. Ziel des Vorhabens ist es, durch die Förderung eines Dialogs das lokale Geschäftsklima für die an den ausgewählten Wertschöpfungsketten beteiligten Bauern und Unternehmen zu verbessern. Dazu gehören Maßnahmen, um die Markenbildung der Produkte durch EU-Kennzeichnungsprogramme zu verbessern (geschützte Ursprungsbezeichnung – g.U.; geschützte geografische Angabe – g.g.A.; garantiert traditionelle Spezialität – g.t.S.).
Projektbeschreibung (EN)
Context
Among the problems that persist in the rural mountain areas of Albania are unemployment, low incomes and actual poverty. Farmers struggle to access markets while facing fierce competition and a constantly growing demand for quality. In response to these challenges, the Ministry of Agriculture, Rural Development and Water Administration (MARDWA) issued its Inter-sectoral Strategy for Agriculture and Rural Development (ISARD), which is intended to promote sustainable and inclusive growth. It will do so by establishing the conditions for an efficient, innovative and viable agro-food sector that meets the requirements of the EU market, uses resources sustainably and encourages livelihoods, employment and social inclusion in rural areas.
Objective
The objectives of ISARD 2014–2020 have been achieved. In particular, the viability of the rural economy has increased in disadvantaged mountainous areas.
Approach
The German and Danish Governments are jointly supporting the Albanian Government in implementing the ISARD. The Danish Ministry of Foreign Affairs therefore provides co-financing for this project through its Neighbourhood Programme.
The project involves the development of value chains in six rural mountain regions: Shkodër, Kukës, Dibër, Korçë, Berat and Elbasan. It addresses the four most important value chains in these regions, namely small livestock, fruit trees and nuts, medicinal and aromatic plants, and rural tourism. The value chain approach is combined with a territorial approach to promote local and regional economic development. Activities fall into four interrelated areas:
• Investment grant facility. The project will disburse grants up to a combined value of EUR 7 million. This is should strengthen the position of the actors in the value chains by helping them improve the efficiency and quality of their production and services. Special efforts are made to support the participation of female and younger farmers and entrepreneurs. The investments also help build links to the financial sector.
• Diversification of economic activities. The project supports both on-farm and off-farm diversification, in response to the needs of the market. In this respect, it runs quality-improvement schemes intended to raise the competitiveness and sustainability of the value chains, and it is introducing new and improved technologies to innovate the product range and enhance existing products.
• Relationships along the value chain. The project is encouraging closer ties between the different value chain actors, while empowering smaller-scale farmers and entrepreneurs and bolstering their negotiating power vis-à-vis the larger actors. It is also facilitating the creation of both informal business networks to formal associations.
• Public-private dialogue. By supporting dialogue, the project aims to improve the local business climate for the farmers and enterprises involved in the selected value chains. This includes efforts to enhance the branding of their products through EU labelling schemes (protected designation of origin – PDO; protected geographical indication – PGI; and traditional speciality guaranteed – TSG)