Programm berufliche Bildung und Arbeitsmarkt

Projektdetails

  • Projektnummer:2011.2282.9
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 1300 Südliches Afrika
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Südafrika

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Ausgebildete Klein(st)unternehmer/-innen des informellen Sektors und deren Beschäftigte können in ausgewählten Durchführungsstandorten in allen Provinzen vermehrt nachhaltig ihre Existenz sichern.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Department of Higher Education and Training

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:4 025 360 Euro

Kombifinanzierung

  • nicht verfügbar

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    18.10.2012 - 31.12.2016
  • Aktuelles Projekt:01.10.2012 - 31.12.2016

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation
Der Arbeitsmarkt in Südafrika ist durch sehr hohe Arbeitslosigkeit charakterisiert, insbesondere unter der schwarzen Bevölkerung. Unzureichende Berufsbildung ist eine der Ursachen. Viele Arbeitssuchende weichen in den informellen Sektors aus. Das Beschäftigungspotenzial kann aber auch hier nicht ausgeschöpft werden, weil die Berufsbildungsangebote in der Regel weder den tatsächlichen Bedingungen noch dem Bedarf entsprechen.

Ziel
Klein- und Kleinstunternehmer im informellen Sektor und deren Beschäftigte sind durch Qualifizierung in ihrer Existenz gestärkt.

Vorgehensweise
Das Programm „Berufliche Grundbildung und unternehmerische Kompetenzentwicklung im informellen Sektor in Südafrika (BESD)" unterstützt das Ministerium für Hochschul- und Berufsbildung sowie die Agentur für Kleingewerbeförderung bei der Verbesserung der Berufsbildungsangebote für den informellen Sektor. Angeknüpft wird dabei an gemeinsame Erfahrungen mit dem Arbeitsministerium (früher für Berufsbildung zuständig) bei der Entwicklung eines Modells zur bedarfsorientierten Qualifizierung im informellen Sektor und bei der Erprobung an 6 Standorten bis Ende 2011.

Zentrales Element des Modells ist die Vermittlung von unternehmerischen und kaufmännischen Grundkenntnissen und Fertigkeiten. Diese werden – organisiert von Bildungsträgern – durch zweistündiges wöchentliches Einzeltraining in den Unternehmen praxisbezogen vermittelt.

Das Programm berät die Partner bei der Konsolidierung und Weiterentwicklung des Modells sowie bei der landesweiten Einführung und Umsetzung an 19 Standorten im Laufe des Jahres 2014. Unterstützung beim Aufbau von Kompetenzen und Ressourcen zur Qualitätssicherung und die Beratung von Bildungsträgern zur effizienten und effektiven Durchführung der Ausbildungskurse für BESD-Trainer und für Klein- und Kleinstunternehmer haben einen hohen Stellenwert: So kann durch gute Ausbildungsmaßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Einkommens- und Lebenssituation der Kursteilnehmer beigetragen werden.

Wirkung
Etwa 100 BESD-Trainer wurden ausgebildet und fast 800 Unternehmer schlossen bis Ende 2011 an 6 Standorten in 5 der 9 südafrikanischen Provinzen ihre Ausbildung ab. Der Frauenanteil bei den Firmeninhabern betrug 54 Prozent – damit wurde ein Gleichstellungsziel der südafrikanischen Regierung erreicht.

Stichprobenerhebungen unter Kursteilnehmern zeigen, dass 60 bis 80 Prozent der befragten Unternehmer ihren Umsatz steigern konnten, 50 bis 60 Prozent vergrößerten ihre Produkt- oder Dienstleistungspalette und 40 bis 75 Prozent nahmen Investitionen vor. Im Durchschnitt entstand pro Unternehmen ein neuer Arbeitsplatz.

Die gesamten Ausbildungskosten werden nunmehr vom Nationalen Ausbildungsfond des Partnerministeriums getragen.
 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context
The South African labour market is characterised by a very high level of unemployment, especially among the black population. One of the reasons for this is the inadequate vocational training. Many people looking for work resort to jobs in the informal sector. Here too, however, it is not possible to satisfy the full potential for employment, since the vocational education available generally fails to address the actual conditions and needs.
Objective
The livelihoods of small and micro-entrepreneurs and their employees in the informal sector have improved as a result of vocational training.
Approach
The Basic Entrepreneurial Skills Development Programme (BESD) supports the Department of Higher Education and Training and the Small Enterprise Development Agency in improving the vocational training available to the informal sector. In doing so, it builds on the experience acquired with the Department of Labour (formerly responsible for vocational education) while developing a model for needs-oriented training in the informal sector, and while piloting this at six locations prior to the end of 2011.
A key element in this model is the imparting of basic business and commercial knowledge and skills. These are taught with a practical focus, in weekly, two-hour individual training sessions, organised by educational institutions, but held in the enterprises themselves.
The programme is advising its partners on the consolidation and further development of this model, and assisted with its introduction and application in 19 locations countrywide during 2014. Support for the development of resources and expertise for quality assurance is deemed particularly important, as is the provision of advice to the training institutions. The latter ensures that the courses for BESD trainers and for small businesses and micro-entrepreneurs are conducted efficiently and effectively. By providing good quality training, the institutions can contribute to the sustainable improvement of the participants’ incomes and lives.
Results achieved so far
Approximately 100 BESD trainers have undergone training, and by the end of 2011 nearly 800 entrepreneurs had completed courses at six locations in five of South Africa’s nine provinces. Some 54 per cent of the businesses were owned by women, which means that one of the South African Government’s equal opportunities targets had been met.
According to random surveys of course participants, between 60 and 80 per cent of the entrepreneurs interviewed had managed to increase their turnover, between 50 and 60 per cent had broadened the range of their products or services, and between 40 and 75 per cent had undertaken new investments. On average, one new job was created per business.
The costs of the training are now being met in full from the DHET’s National Skills Fund.