Förderung reproduktiver Gesundheit und der Mutter- und Kindgesundheit in Pakistan

Projektdetails

  • Projektnummer:2011.2207.6
  • Status:Projekt beendet
  • Zuständige Organisationseinheit: 2B00 Asien II
  • Ansprechpartner: Transparenzteam 
  • Partnerländer: Pakistan

Zusammenfassung

  • Ziele:

    Die Gesundheitsversorgung von Frauen im gebärfähigen Alter, Kinder und Jugendlichen sowie die Aufklärung der Bürger zum Thema 'Sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte' (SRGR) ist in den Distrikten Haripur und Nowshera der Provinz Khyber Pakhtunwa verbessert.

  • Auftraggeber:

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit u. Entwicklung

  • Projektpartner:

    Department of Health (Gesundheitsamt), Khyber Pakhtunkhwa

  • Finanzier:

    nicht verfügbar

 

Auftragsvolumen

  • Aktuelles Projekt:2 974 336 Euro

Kombifinanzierung

  • DFID (bis 30.08.2020) - Neu: FCDO: 449 653Euro

 

Vorgänger-Projekt

  • nicht verfügbar

Nachfolger-Projekt

  • nicht verfügbar

 

Laufzeit

  • Gesamtvorhaben:
    (inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden)
    26.11.2014 - 31.05.2017
  • Aktuelles Projekt:26.11.2014 - 31.05.2017

Sonstige Beteiligte

  • nicht verfügbar

 

Weitere Informationen

  • Projekt-Webseitenicht verfügbar

 

Entwicklungspolitische Kennungen

  • Gleichberechtigung der Geschlechter

    Hauptziel

  • Mutter-Kind-Gesundheit

    Hauptziel

CRS-Schlüssel

    13020 Förderung reproduktiver Gesundheit

Evaluierung

nicht verfügbar

 

Projektbeschreibung (DE)

Ausgangssituation

Pakistans Gesundheitsindikatoren sind im Vergleich zu anderen Ländern der Region mit einem ähnlichen Entwicklungsstand deutlich schlechter. Dies gilt insbesondere für die Gesundheit von Müttern und Kindern. In Pakistan liegt der Durchschnitt bei 3,8 Geburten pro Frau, die Müttersterblichkeit bei 276 von 100.000 Lebendgeburten. Von 1.000 Lebendgeborenen sterben 74 Säuglinge und Kleinkinder bevor sie das erste Lebensjahr erreichen. Die hohe Geburtenrate in Pakistan ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Männer und Frauen nur unzureichend über Verhütungsmethoden informiert sind. Darüber hinaus werden angehende Mütter und Väter bei der Familienplanung sowie Frauen und ihre Kinder während und nach Schwangerschaft und Geburt nur unzureichend medizinisch versorgt. In der Provinz Khyber Pakhtunkhwa werden die wenigen Leistungen der staatlichen Gesundheitsdienste zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Familienplanung kaum in Anspruch genommen.

Ziel

Die Gesundheitsversorgung von Frauen im gebärfähigen Alter sowie von Kindern und Jugendlichen ist verbessert. Die Bürgerinnen und Bürger in den Distrikten Haripur und Nowshera der Provinz Khyber Pakhtunkhwa sind über sexuelle und reproduktive Gesundheit besser aufgeklärt.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt die Gesundheits- und Planungsressorts in Provinzen und Distrikten sowie andere Partner auf allen Ebenen des Gesundheitssystems, um Versorgung und Servicequalität im Bereich reproduktive Gesundheit zu verbessern. Der regionale Fokus des Vorhabens liegt auf der Provinz Khyber Pakhtunkhwa, insbesondere auf zwei Distrikten.
Auf der Angebotsseite werden Qualitätsverbesserungsprozesse und eine Ausweitung der Dienstleistungen unterstützt, zum Beispiel im Bereich sichere Schwangerschaftsvor- und -nachsorge. Auf der Nachfrageseite wird die Bevölkerung informiert zu Fragen der Familienplanung sowie über mögliche Schwangerschaftsvorsorge und Nachbetreuung in den Gesundheitszentren. Das Gesundheitsministerium von Khyber Pakhtunkhwa wird bei der besseren Integration und Ergänzung bestehender Programme zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit beraten. Parallel wird die Bevölkerung für die Bedeutung von sexueller und reproduktiver Gesundheit sowie Familienplanung sensibilisiert.

 

 

Projektbeschreibung (EN)

Context

Pakistan's health indicators are considerably worse than those of other countries in the region with a comparable level of development. This is particularly true of maternal and child health. The average number of children born per woman in Pakistan is 3.8, and the maternal mortality rate is 276 per 100,000 live births. Of 1,000 live births, 74 babies and infants die before their first birthday. The high birth rate in Pakistan is partly due to the fact that men and women are not sufficiently well informed about methods of contraception. In addition, parents-to-be do not receive sufficient support on family planning, and women and their children do not have access to adequate medical care during pregnancy and birth and the postnatal period. In Khyber Pakhtunkhwa province, little use is made of the few sexual and reproductive health and family planning services offered by the state health services.

Objective

The health care available to women of child-bearing age and to children and young people has improved. The citizens in the Haripur and Nowshera districts in Khyber Pakhtunkhwa province are more aware of sexual and reproductive health issues.

Approach

The project supports the health and planning departments in the provinces and districts and other partners at all levels of the health system in improving care and service quality in the field of reproductive health. The regional focus of the project is on Khyber Pakhtunkhwa, particularly on two districts in the province.
On the supply side, support is being provided for quality improvement processes and the extension of services, for example in the field of safe prenatal and postnatal maternal care. On the demand side, the population is being educated about family planning issues and the prenatal and postnatal maternal care available in the health centres. RMNHP advises the Department of Health in Khyber Pakhtunkhwa on how to integrate and supplement existing programmes on sexual and reproductive health more effectively. At the same time, the project aims to raise awareness among the people about the significance of sexual and reproductive health and family planning.