Energiepolitik in der Entwicklungszusammenarbeit (E-Pol EZ; Modul 1)
Projektdetails
- Projektnummer:2009.2183.3
- Status:Projekt beendet
- Zuständige Organisationseinheit: G310 Energie, Wasser, Verkehr
- Ansprechpartner: Transparenzteam transparenz@giz.de
- Partnerländer: Globale Vorhaben, Konventions-/Sektor-/Pilotvorh.
Zusammenfassung
- Ziele:
Die internationale Positionierung der deutschen EZ zu energiepolitischen Themen ist verbessert.
- Auftraggeber:
BMZ
- Projektpartner:
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
- Finanzier:
nicht verfügbar
Auftragsvolumen
- Aktuelles Projekt:28 133 116 Euro
Kombifinanzierung
Ministry of New and Renewable Energy: 169 633Euro
Ministry of Foreign Affairs (NEDA/DGIS) - alt bis 31.12.2011: 2 002 732Euro
Austrian Development Agency GmbH (ADA) - alt, bis 31.12.2011: 400 000Euro
Finnish Ministry of Foreign Affairs (MFA FI): 232 244Euro
Swedish International Development Authority (SIDA) - bis 31.12.2011: 245 719Euro
Europäische Union (EU) - alt, bis 31.12.2011: 8 997 725Euro
Austrian Development Agency: 139 206Euro
Ministere des Affaires Etrangeres, Paris: 200 036Euro
Ministry of Foreign Affairs (MFA/DGIS) Niederlande (ab 01.01.2012): 393 112Euro
Vorgänger-Projekt
2001.2457.8
Förderung der erneuerbaren Energien, insbesondere Solarenergie, in den EL
Nachfolger-Projekt
2014.2500.8
Energiepolitik in der Entwicklungszusammenarbeit (Modul I)
Laufzeit
- Gesamtvorhaben:
(inklusive aller vorangegangenen, aktuellen und nachfolgenden Projektphasen, soweit vorhanden) 30.11.2001 - 30.09.2028 - Aktuelles Projekt:01.10.2009 - 09.12.2015
Sonstige Beteiligte
- Fichtner GmbH & Co KG
- WIP Wirtschaft und Infrastruktur GmbH
Weitere Informationen
- Projekt-Webseitenicht verfügbar
Entwicklungspolitische Kennungen
- Gleichberechtigung der Geschlechter
Signifikantes Nebenziel
- Klimawandel, Minderung von Treibhausgasen
Hauptziel
CRS-Schlüssel
23110 Energiepolitik und -verwaltung
Evaluierung
nicht verfügbarProjektbeschreibung (DE)
Ausgangssituation
Energie ist eine Schlüsselkomponente von Entwicklung. Weltweit haben jedoch noch immer mehr als zwei Milliarden Menschen in Entwicklungsländern keinen Zugang zu moderner Energieversorgung. Mit dem weltweit wachsenden Energieverbrauch um 70% bis 2030 werden gleichzeitig die heute schon verbreiteten Umweltbelastungen durch z.B. klimaschädliche Emissionen weiter zunehmen.
Engagiertes Handeln auf multilateraler Ebene ist notwendig, um die internationale Kohärenz hinsichtlich der Entwicklungs-, Klima- und energiepolitischen Ziele zu fördern und die Bereitschaft hinsichtlich eines nachhaltigen Energiesystems in Partnerländern zu stärken. Gerade Deutschland kommt hier als eine der weltweit führenden Nationen in den Bereichen erneuerbarer Energien und Energieeffizienz eine besondere Rolle zu.
Im Rahmen des internationalen Sektordialogs ist daher sicherzustellen, dass die deutschen Erfahrungen und konzeptionellen Stärken in ausreichendem Maße Eingang finden und Einfluß nehmen. Hierfür muss die Positionierung und strategische Ausrichtung der deutschen EZ kontinuierlich dem aktuellen Stand der internationalen und fachlichen Diskussion angepasst werden.
Ziel
Das Vorhaben strebt die Verbesserung der bilateralen und internationalen Positionierung der deutschen EZ zu energiepolitischen Themen in globalen Politikprozessen und -strukturen an. Ziel ist es, so weit wie möglich zu einer Übereinstimmung zwischen deutscher und internationaler Agenda hinsichtlich der Entwicklungs-, Klima- und energiepolitischen Ziele beizutragen.
Vorgehensweise
Das Sektorvorhaben (SV) agiert global und ist zum Teil in Partnerländern aktiv. Beratungs- und Dienstleistungen richten sich vor allem an das BMZ, insbesondere das Energie-Sektorreferat, und ausgewählte Partnerländer.
Methodisch verfolgt das Vorhaben ein Konzept, das Politikberatung, konzeptionelle und fachliche Unterstützung, Netzwerkaufbau und –förderung, Wissenstransfer sowie politische Kommunikation verbindet. Dabei werden vor allem Leistungen i. zur kontinuierlichen Anpassung der energiepolitischen Ziele und Instrumente, ii. zum Aufbau von politischen Netzwerken, iii. zur politischen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit und iv. der Durchführung von Dialogprozessen erbracht. Förderkomponenten sind Beratung, Aus- und Fortbildung sowie Finanzierungsbeiträge für internationale Initiativen und Konferenzen.
Wirkungen
• Die Sensibilisierungsanstrengungen des BMZ im Rahmen des Vorhabens haben zum internationalen Konsens zu energiepolitischen Zielen und der Etablierung von Sustainable Energy For All (SE4ALL) als global akzeptierte Instanz zur Energiepolitik in der EZ beigetragen
• Partnerländer haben Rahmenbedingungen zur Förderung von erneuerbaren Energien geschaffen
• Der Nexus Ansatz Deutschlands hat internationale Beachtung gefunden, ist beispielsweise von SE4ALL aufgegriffen und findet zunehmend Anwendung im Portfolio der bilateralen EZ
• Die Africa-EU Energy Partnership (AEEP) funktioniert als politisches Austauschformat zwischen hochrangigen Vertretern Afrikas und der EU. Zahlreiche multi-stakeholder Dialogformate, die im Rahmen der AEEP auf Länder- und Regionalebene durchgeführt werden, erhöhen die Partizipation an Politikprozessen im Energiesektor